Ulros’s Weblog

Der Mensch – wohin geht die Reise

Auch als Seite, da diese Gedanken eher zeitlosen Charakter haben und nicht in den Posts untergehen sollen.

Diese Frage stelle ich mir in Bezug auf die Grundwerte des miteinander Lebens von Meschen allgemein. Also speziell nicht auf eine bestimmte Form oder einen bestimmten geographisch festgelegten z.B. westlich Punkt.

Woher kommen wir?

Damit meine ich jetzt nicht unsere biologische Herkunft, sondern unsere kulturelle.
Wir lebten irgenwann in grauer Vorzeit einmal nur sehr reduziert. Wieso reduziert, bzw. auf was beziehe ich reduziert in diesem Falle?

Wir lebten um zu ueberleben und um uns fortzupflanzen.

Hatten wir, die Menschen, damals noch irgendwelche anderen Beduerfnisse? Ich glaube nicht.

Gut, im Laufe der Zeit entwickelten wir sichelich das eine oder andere Bewusstsein fuer die praktischen Dinge unseres taeglichen Lebens.  Regen und kalter Wind laesst sich in einer Hoehle leichter ertragn, als ungeschuetzt unter einem Baum. Ein Fell hilft gegen Kaelte und mit Schuhen an den Fuessen laueft es sich leichter.

Und genau da faengt es an – das Problem.

Mit dem Bewusstsein und dem Wissen das es sich in einer Hoehle besser lebt, um bei diesem Beispiel zu bleiben, faengt der natuerliche Egoismus an. Dieser Egoismus ist auch Bestandteil der Ueberlebensfaehigkeit – Wer staendig nachgibt geht unter.

Wir muessen also erst einmal etwaige tierische Bewohner unserer Hoehle entfernen – toeten und essen im guenstigsten Falle.

Die Hoehle hat sicherlich nicht unbegrenzt Platz, also muessen wir dafuer sorgen, dass andere Menschen draussen bleiben. Ausgenommen natuerlich Mitglieder unseres Clans. Wir lernen also hier schon die erste Lektion: Besitz. Besitz gilt es zu verteidigen. Da wir damals ja noch keinen Handel trieben und Geld oder Vorstufen desselben noch nicht kannten, spreche ich absichtlich nicht von Eigentum.

Unsere Nachbarn leben noch unter einem Baum, da wir zu ihrem Leidwesen die einzige Hoehle weit und breit besetzt haben. Somit draengt sich vehemment ein weiteres Gefuehl in das Bewusstsein der Menschen: Der Neid.

Unser Nachbar beneidet uns um den Komfort unserer Hoehle. Er ueberlegt sich, wie er uns aus der Hoehle vertreiben kann, um selbst bequem darin leben zu koennen.

Er koennte uns z.B. ueberfallen, Mitglieder unseres Clans verletzen oder toeten und den Rest des Clans dadurch in die Flucht schlagen um anschliessend selbst die Hoehle zu besitzen.
Das geht am Besten mit Hilfsmitteln wie Knueppeln oder aehnlichem. Waffen mit anderen Worten.

Weil wir uns unsere Vertreibung nicht gefallen lassen wollen und wieder in unsere Hoehle zurueck moecten, entwickeln wir ein neues Gefuehl: Hass. Insbesondere Hass gegen andere Mitglieder unserer eigenen Spezies.
Im weiteren folgt daraus die Entwicklung des Krieges.

Das ist der erste Teil – weitere Gedanken folgen.

Tauschen statt kaufen

1 Kommentar »

  1. Stimmt alles haargenau!

    Kommentar von Heinz-Walter Hoetter — 17. August, 2010 @ 8:58 pm | Antworten


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